Blackouts: Eine globale Bedrohung oder nur Angstmacherei?

Blackouts werden ohne Frage eine immer größere Gefahr für die ganze Welt.

Ein Blackout ist ein umfassender unkontrollierter Stromausfall über eine große Region. Er kann durch technische Störungen, Überlastung oder äußere Einflüsse verursacht werden und wichtige Systeme lahmlegen. Umso wichtiger ist es, Lösungen für das immer häufigere Auftreten dieser Notsituation zu finden.

Im Zuge der 15. MUNW-Veranstaltung haben sich 20 junge und motivierte SchülerInnen aus den verschiedensten Schulen Österreichs als Delegierte des Komitee 1 mit dem Thema „Blackouts: Reale Globale Bedrohung oder Angstmacherei?“beschäftigt, Meinungen ausgetauscht und Interessen ihrer Länder vertreten. 

Schon zu Beginn der Diskussion wurde klar, dass sich Inselstaaten nicht selbstständig vor Blackouts bzw. den Folgen absichern können. Die Delegierten waren sich einig, dass ein stärkerer Zusammenhalt zwischen Ländern des Westens und Entwicklungsländern herrschen muss um die Sicherheit der BürgerInnen von developing countries zu gewährleisten.

Schon zu Beginn der Diskussion wurde klar, dass sich Inselstaaten nicht selbstständig vor Blackouts bzw. den Folgen absichern können. Die Delegierten waren sich einig, dass ein stärkerer Zusammenhalt zwischen Ländern des Westens und Entwicklungsländern herrschen muss um die Sicherheit der BürgerInnen von developing countries zu gewährleisten.

Auch wenn es während den ersten Stunden oftmals zu heftigen Auseinandersetzungen zu den Themen Nutzung der Ressourcen und Budgetierung kam, in die vor Allem die USA beteiligt war, wurden rasch Kompromisse gefunden. 

Bei einer unmoderierten Sitzung konnten sich die Delegierten darauf einigen, dass neben Notfallplänen, die auf nationaler Ebene ausgearbeitet werden und situationsangepasste Empfehlungen enthalten sollen, eine internationale NGO sowie eine prozentuelle Abgabe des BIPs jeden Landes eingeführt werden soll, wodurch ein Krisen Fond entsteht. Dieser soll den hilfsbedürftigen Ländern im Falle einer Notsituation, in diesem Fall ein Blackout, helfen. Außerdem soll ein unabhängiger Fond entstehen, in den private Unternehmen freiwillig einzahlen können. 

Zudem forderten die Staaten des Komitee 1 die Erarbeitungeines globalen Leitfadens mit Richtlinien zur Prävention und Reaktion auf Stromausfälle sowie die Festlegung von Prioritäten für kritische Infrastrukturen im Falle eines Blackouts. Die 20 Staaten waren sich einig, dass im Falle einer Notsituation wie einem Blackout eine stärkere internationale Kooperation herrschen muss, um gegenseitige Unterstützung zu gewährleisten. Der Vorschlag eines 50/50 Deals zwischen den USA und Entwicklungsländern konnte sich nicht durchsetzen, da ein Verdacht auf Handlung aus ausschließlich eigenem Interesse bestand.

Insgesamt wird die Errichtung eines unparteiischen UN-Ausschusses zur Koordination globalen Blackout-Prävention angestrebt, der eine vielfältige Zusammensetzung aus verschiedenen Ländern gewährleistet. Außerdem forderten die Delegierten die Gründung eines internationalen Expertenausschusses durch die Vereinten Nationen, welcher sowohl Fachleute an bedürftige Länder entsendet, als auch bei der Ausarbeitung von Richtlinien zur Blackout-Prävention hilft.

Eine Tatsache, die allen Delegierten von Anfang an klar war, ist, dass sich etwas ändern muss. So fanden die Staaten innerhalb einer weiteren unmoderierten Sitzung rasch einen Lösungsvorschlag, der sich schnell zu einem Entwurf einer Resolution entwickelte. Nach intensiven Diskussionen und Abstimmungen entstand die fertige Resolution mit der alle Einstimmig angenommen haben.

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